Arbeitsbeschreibung

ARBEITSBESCHREIBUNG:

Meine Objekte entstehen durch ständige Kommunikation mit dem Material – vor und während der Arbeit.

Empfindungen in die Skulptur zu bringen und „Raumspannung“ zu erzeugen ist das Ziel, welches der Betrachter sehen und erfühlen kann. Gefühle und Gedanken werden ohne Rücksicht auf Ästhetik erarbeitet.

Das „Um-mich-herum“ mit dem „In-mir-drin“ zu verbinden und beides in Skulptur zu wandeln, ist was ich tue.

Durch diese Herangehensweise gestaltet sich meine Arbeit als ein fortwährender, wie es scheint, nicht endender Fluss von Gedanken, Gefühlen und Ideen – und Bewegung.

Es sind logischer Weise ebenso figürliche, wie auch abstrakte Skulpturen, die so entstehen.

Ich nutze gern harte Hölzer, arbeite auch sehr gern mit Eisen und Stein.

Wichtig für mich ist, dass ich keine definitiven Botschaften vermitteln möchte und keiner „Mode“ folgen will, sondern frei meinen Gedanken „hinterherarbeite“ und mich dadurch - auch - selbst befreie.

Natürlich sind die Ergebnisse dennoch immer als subjektive Aussagen zu deuten.

Eine Skulptur zu erklären erscheint mir überflüssig – zumal die vielen Geschichten, die Betrachter mir gegenüber über sie äußern, oft ebenso interessant erscheinen, wie das, was ich mir gedacht habe.

In jedem Fall werden meine Phantasien freigesetzt und befühlt und bedacht und: ich habe etwas erreicht.

Immer wenn solch ein Moment da ist, wenn Betrachter mir ihre Deutungen mitteilen, merke ich, dass etwas passiert ist weil ich mich bewegt habe – etwas geschaffen habe und Menschen damit anspreche.

Und das ist gut so.

 

Thorsten Schütt im September 2014

 

 

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